Entwicklung eines Hundes

Nach durchschnittlich 63 Tagen Tragezeit, werden die Welpen blind und taub geboren. Sie sind Nesthocker.

 

Vegetative Phase

bezeichnet die ersten beiden Wochen im Leben eines Hundes. Die Augen und die Ohren sind noch geschlossen. Der Geruchssinn ist noch nicht sehr stark entwickelt. Diese Zeit verbringen die Welpen schlafend und trinkend.

 

Übergangsphase

Woche drei und vier. In der Zeit öffnen sich die Lidspalten und die äußeren Gehörgänge.

Mit dem 17. oder 18. Tag entwickelt sich die Sehfähigkeit und das Hören.
Jetzt nimmt der Welpe seine Wurfgeschwister und Umgebung aktiv war.

 

Prägungsphase

nennt man die Zeit von Woche vier bis Woche acht. Augen, Ohren und Nase sind jetzt voll entwickelt.
Das Gehirn und die Sinne der Welpen entwickeln sich jetzt schnell, und auch körperlich machen sie täglich Fortschritte. In diesem Zeitraum werden die jungen Hunde auf andere Hunde und Menschen geprägt; sie sind extrem aufnahmefähig und werden sehr stark durch die Vorgänge in ihrer Umgebung beeinflusst.

Wichtig ist jetzt, dass die Welpen schonend, sinnvoll und entspannt ihre Umgebung kennen lernen können.

- verschiedene Menschen, Stimmen, Gerüche

- Berührungen, gestreichelt werden

- verschiedene Farben, Materialien

- verschiedene Geräusche wie Telefon, Staubsauger, herunterfallende Dinge usw.

- erste Ausflüge nach draußen | Gras, Sand, Erde, Sonnenlicht, Wasser usw.

Und natürlich die Prägung auf alles, was für seine Aufgabe als zukünftiger Jagdhund wichtig ist ...

- verschiedene Wildarten

- Wasser, Feld, Wald

 

Sozialisierungsphase

Bis zur sechszehnten Woche gilt der Hund als Welpe, danach als Junghund.

In dieser Zeit fügt sich der Hund ins Rudel ein und die Rangordnung wird definiert. Jetzt sollte der Hund behutsam alles kennenlernen, was er später für ein ausgeglichenes Hundeleben braucht.